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Radeln sei gut für die Wadeln, so heißt es. Stimmt das?

Zunächst ist Radfahren ohnehin eine Ausdauerbelastung, die Kraft spielt keine nennenswerte Rolle. Oder besser gesagt, die arbeitende Muskulatur übersteigt die Kraftschwelle nicht, die für den Muskelaufbau nötig wäre.

Natürlich brauche ich trotzdem Muskeln, die für den Vortrieb sorgen. Die wesentlichen hierfür sind die Hüft- und Kniegelenksmuskeln, allen voran die hüftstreckenden Pomuskeln (glutaeen) und die kniestreckende Oberschenkelvorderseite (quadriceps).

Auch der adduktor magnus an der Oberschenkelinnenseite und die ischios an der Rückseite haben großen Anteil.

Die Bedeutung des Sprunggelenks an der Radbewegung ist nicht besonders, selbst bei den Profis fahren nicht alle mit aktiver Sprunggelenksbewegung. Bei der Druckphase nach unten muss die Wade natürlich die Kraft der von oben kommenden Muskulatur übertragen, aber das macht sie mit links, selbst dann, wenn die Sprunggelenksbewegung aktiv ist. Die Wade ist hierbei niemals limitierender Faktor.

Beim Zug, also wenn mit Klickpedalen gefahren wird und der kleine Muskel an der Schienbeinvorderseite (tibialis) gefordert wird, sieht es schon wieder anders aus. Allerdings zählt dieser nicht zur Wade.

Also, viel Spaß beim Radeln, aber macht das nicht für die Wadeln 🙂

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2018-08-08T16:47:28+00:00

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Sportlehrer, Sporttherapeut, Personal Trainer

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